Zehn Verbände aus der digitalen Gesundheitswirtschaft üben Kritik an der novellierten DiGA-Verordnung. Statt zu einer besseren Versorgung führe sie aufgrund der neuen Pflicht zu zusätzlichen Dokumentationen und Berichten zu einer noch stärkeren Belastung aller Beteiligten und zu mehr statt weniger Bürokratie.

Mit einer anfänglichen Investitionssumme von rund 480 Mio. Euro hat die Ravensburger Vetter Pharma ihre Standorterweiterungsplanung in Saarloius, Saarland, nun konkretisiert. Der ehemalige Automobilstandort soll bis 2031 umgerüstet werden und einmal bis zu 2.000 Mitarbeiter im Contract Development und Manufacturing beschäftigen.

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher ein KI-Modell entwickelt, mit dem sie die Bewegungsabläufe bei Patienten mit Hüftgelenksarthrose untersuchen können. Ziel ist es, vorherzusagen, wie gut die Patienten nach der Operation wieder gehen können, und aus diesen Informationen passgenaue Behandlungsmöglichkeiten abzuleiten.

Positive Signale aus einer Partnerschaft mit Takeda lassen bei Heidelberg Pharma den Rückschlag aus einem nicht wie geplant erhaltenen Meilenstein von Telix etwas in den Hintergrund treten. Dennoch ist das Unternehmen kräftig durchgeschüttelt worden und hofft nun auf ruhigere Gewässer, um die klinische Entwicklung konzentriert voranbringen zu können.

Roche berichtet positive Geschäftszahlen für 2025. Der Umsatz steigt währungsbereinigt um 7% auf 61,5 Mrd. CHF und um 13% beim Gewinn. Mit vielen eigenen, aber auch zugekauften Innovationen in Pharma und Diagnostik können Patentabläufe kompensiert und neue Felder beschritten werden. Die späte Pipeline ist sehr gut gefüllt, mehrere Zulassungen stehen in Aussicht.

Roche hat 2025 ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Basler Konzern steigerte seine Verkäufe währungsbereinigt um 7 Prozent auf 61,5 Mrd. CHF und legte beim Kernbetriebsgewinn sogar um 13 Prozent zu. Für viele Beobachter ist das mehr als nur ein solides Jahresergebnis.

Complex Pharmaceuticals startet den Bau eines hochmodernen Produktions- und Verpackungswerks in Traiskirchen bei Wien. Ab Ende 2026 sollen dort Arzneimittel hergestellt und sekundär verpackt werden. Bis 2028 entstehen über 60 Arbeitsplätze heißt. Produktionskompetenz nach Europa zurückzuholen und die Versorgung zu stärken, schreibt sich das Start-up auf die Fahnen.

Die geplanten EU-Reformen der Gentechnikregeln kommen voran: Der Umweltausschuss des Europaparlaments stimmte der vorliegenden Einigung zu. Bei CRISPR/Cas entfällt Prüfung und Kennzeichnung, bei stärkeren Genommodifizierungen gelten weiter strenge Auflagen. Der selbe Ausschuss hatte schon 2024 so abgestimmt. Entscheiden wird das Parlament in wenigen Wochen.

Davy De Wilde übernimmt Anfang Februar die Position des Chief Commercial Officer bei der Kufsteiner Single Use Support.

Bereits im Dezember hat Sebastian Heiner bei Greiner Bio-One International, der Medizintechniksparte von Greiner, die Position des CEO übernommen. Er soll die nächste Wachstumsphase des Unternehmens vorantreiben.